In Erinnerung an die Klassenfahrt nach Spiekeroog sind in einer Gruppe des Förder-/Forderbandes Deutsch phantasievolle Geschichten entstanden. Nach dem Sandburgenwettbewerb erschien am Horizont "Die magische Burg von Spiekeroog". Die Phantasie kannte keine Grenzen und in ihren Geschichten erlebten die Kinder allerhand.

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"Wir waren auf Spiekeroog. Dort fand ein Sandburgenwettbewerb statt. Immer, wenn die Sandburgen fertig sind und alle sich angestrengt haben, taucht wie aus Magie die "Magische Burg von Spiekeroog" auf. Tharban, der Besitzer der Burg, lud uns ein und führte uns durch seine Burg. Seine Burg ist ganz aus Muscheln gebaut. Die Möbel sind aus glänzendem Gold. Tharban hat zwei Diener, der eine heißt Alwerich und der andere heißt Grimbor. Tharban hat einen Thron aus schimmerndem Silber und glänzendem Gold. Tharbans Diener haben ein Buffet für uns gemacht. Das Buffet war richtig lecker. Es gab Kaffee, Tee und Kuchen. Wir hatten sehr viel Spaß auf der Burg. Dann mussten wir irgendwann gehen, weil die Burg langsam unterging. Tharban hat uns zum Abschied Gold geschenkt. Wir haben uns bei ihm bedankt. Als wir wieder zurückgegangen sind, hat er uns zugerufen: "Tschüss, bis bald!" Wir haben gerufen: "Tschüss Tharban, Alwerich und Grimbor!" Bald waren wir wieder am Schullandheim und es gab Mittag. Nach dem Mittag waren wir noch einmal am Strand. Wir hatten das Glück, dass die Burg noch nicht verschwunden war. Wir sind über die magische Wasserbrücke gegangen und haben am Tor geklopft. Die Diener machten die Tür auf und brachten uns zu Tharban. Er stand am Fenster und sah besorgt aus. Wir fragten ihn: "Was ist los?" Er antwortete: "Ich sehe dort eine Nixe, die gefangen ist. Sie hat Angst. Ihre Flosse hat sich in den Algen verfangen." Wir sagten zu ihm: "Wir helfen der Nixe." Wir sind aus der Burg heraus gegangen. Tharban hat uns eine Taucherausrüstung gegeben. Wir sind schnell ins Wasser gesprungen und sind zur Nixe geschwommen. Die Nixe hatte richtig Angst. Wir sagten zu ihr: "Du brauchst keine Angst haben. Wie heißt du?". Sie antwortetet: "Ich heiße Bella." Wir fragten sie: "Was ist passiert?" Sie sagte: "Ich bin zu schnell geschwommen und habe mich mit meiner Flosse verfangen." Wir haben die Algen von ihrer Flosse entfernt. Als ihre Flosse befreit war, sagten wir zu ihr: "Tschüss!" Dann sind wir in die Burg zurückgegangen. Zum Abschied schenkte Tharban uns die Taucherausrüstung und zum Dank noch ein Stück von seinem Gold. Mit dem Gold und der Taucherausrüstung sind wir über die magische Brücke gegangen. Dann sind wir zurück zum Schullandheim gegangen. Dort haben wir Abendbrot gegessen. Später mussten wir ins Bett. Ich habe von diesem schönen Tag geträumt." (Laila, 3d)

"Ich war auf Spiekeroog. Dort haben wir einen Sandburgenwettbewerb gemacht. Als er vorbei war, haben wir eine magische Burg gesehen, die wurde immer größer und größer. Ich bin in die Burg gegangen und habe einen Prinz getroffen. Er ist auf mich zugegangen und fragte: "Wer bist du?" "Ich...ich bin hier nur auf Klassenfahrt und heiße Michelle", stotterte ich. "Sei gegrüßt!", sagte er. Wir gingen zusammen an ein großes Fenster. Da sah ich einen Pottwal. Der Prinz fragte: "Willst du auf ihm schwimmen?" "Ja, sehr gern", sagte ich. Wir gingen nach draußen und sprangen in die Tiefe des Meeres. Auf einmal konnte ich unter Wasser atmen und reden. Wir schwammen zum Pottwal und hielten uns fest. Er schwamm sehr schnell. Als wir wieder an dem selben Ort angekommen sind, an dem wir starteten, waren wir sofort im Palast. Ich war nicht einmal ein Tröpfchen nass. Wir aßen ein bisschen und ich ging wieder zurück an den Strand. Die Burg ging wieder unter. Ich erzählte meinen Freunden alles. Danach gingen wir alle zurück zum Heim." (Michelle, 3b)

"Wir waren auf Soiekeroog und haben einen Sandburgenwettbewerb gemacht. Als wir fertig waren, erschien am Horizont im Meer die magische Burg von Spiekeroog. Plötzlich wurden Romy und ich von einer großen Welle mitgezogen. Wir wurden aber nicht nass, sondern konnten auf der Welle stehen. Und wir wurden zur magischen Burg von Spiekeroog gebracht. Dort wurden wir vom Burgherren Sinsar begrüßt. In der magischen Burg wohnten auch die Nixen Nora und Flora. Sie wollten mit uns spielen und zauberten Romy und mir auch einen Fischschwanz. Glücklich jagden wir Seepferdchen und Muscheln. Plötzlich entdeckten wir ein großes Tor. Wir fragten Nora und Flora: "Was ist das für ein Tor?" Sie antworteten: "Das ist das Tor zur magischen Unterwasserkugel." Wir wollten unbedingt durch das Tor zur magischen Kugel. Es hat lange gedauert, Nora und Flora zu überreden. Als wir das Tor öffnen wollten, merkten wir, dass die magische Kugel verschwunden war. Wir überlegten zusammen, wer die Kugel gestohlen haben könnte. Auf einmal sah Romy etwas Glitzerndes auf dem Boden. Sie fragte Nora und Flora, was das sei. Sie sagten, es sei Edelstein von der Nixe Darina. Nora und Flora zeigten uns die Höhle von Darina. Wir überlegten, wie wir die Kugel schnell aus der Höhle bekommen.  Da hatte Nora eine Idee.  Sie wusste , dass Darina Fisch sehr gerne mochte. Sie legte einen gebratenen Fisch  vor ihre Tür. Dann versteckte sie sich.  Darina kam mit der Kugel unter dem Arm aus dem Haus.  Romy schleuderte Darina den Fisch ins Gesicht. Ich schnappte mir die magische Kugel und wir schwammen so schnell wir konnnten zu Sinsar. Dort stellten wir die magische Kugel auf ihren Platz. Mit Hilfe der Kugel verwandelte Sinsar Darina in einen Fisch für immer und ewig. Zum Dank schenkte uns Sinsar zwei Delfine, mit denen wir zurück ans Ufer schwammen. Wir taten so, als wäre nichts geschehen." (Romy und Nelly, 3a)

"Vor ein paar Tagen hatten wir den Sandburgenwettbewerb. Wir haben unsere Burg mit Muscheln, feinem Sand als Wasser und sehr vielen Toren geschmückt. Nach dem Sandburgenwettbewerb erschien die magische Burg von Spiekeroog. Plötzlich kam ein Boot. Ich sprang in das Boot und ruderte zur Burg. Als ich dort ankam, begrüßte mich der Burgherr. Er sagte: "Hallo und herzlich Willkommen auf der geheimen Burg von Spiekeroog. Viele sagen, dass das die magische Burg von Spiekeroog ist, aber eigentlich heißt sie die geheime Burg von Spiekeroog. Ich habe jetzt schon so viel geplappert und mich noch gar nicht vorgestellt. Ich heiße Torgum Dokan und wie heißt du?" "Ich, ach ich heiße Lennart", stotterte ich leise. Plötzlich kam eine kleine Fee. Sie fragte: "Was darf es sein?" Ich war total überfordert und brachte nur fünf, sechs Wörter heraus und die waren: "Ich habe doch gar nichts bestellt." Sie sagte: "Ich heiße Sinsar." Plötzlich fiel mir etwas ein. Ich dachte: "Wenn sie eine Fee ist, dann könnte sie mir doch einen Wunsch erfüllen." Die Fee hatte schon irgendetwas gefühlt und sagte deswegen: Als erstes musst du uns helfen, denn der böse Zauberer Elatior haust in diesem Schloss. Der läuft die hundert Meter in 0,3 Sekunden und geht mit dem Zauberstab um, als wenn es kein morgen gäbe." Plötzlich kam eine dunkle Gestalt auf uns zu. Sie sagte: "Wenn du schon so viel über mich weißt, dann kämpfen wir gegeneinander." Er holte zwei Zauberstäbe heraus und gab mir einen. Ich fragte leise: "Welche Zaubersprüche gibt es denn?" Der Zauberer lachte verächtlich und sagte schließlich: Benutze einfach die Sprache, die du kennst." Ich holte tief Luft. Ich rief: "Experiamus!" Plötzlich ging der Zauberer zu Boden und ich hatte gesiegt. Die Fee fragte erstaunt: "Was wünscht du dir jetzt?" "Darf ich den Zauberstab behalten?", fragte ich. Sie sagte: "Von mir aus." Nachher fuhr ich mit dem Boot zurück und freute mich, dass ich gegen den bösen Zauberer gesiegt hatte." (Lennart, 3c)

"An einem schönen Morgen gab es auf Spiekeroog einen Sandburgenwettbewerb. Als alle so fleißig gebaut haben, tauchte plötzlich eine schöne bunte Burg im Meer auf. In diesem Augenblick tauchte eine genauso schöne Brücke zwischen dem Strand und der Burg auf. Ich ging dort rüber und sah eine Elfe. Sie stellte sich mit dem Namen Mix vor. Sie war die Assistentin von dem König. Sie lud uns in das Schloss ein. Als wir angekommen sind, stellte sich der König vor. Er hieß König Gambart und sagte: "Schaut euch doch ein bisschen im Schloss um. Da drüben ist eine Karte vom ganzen Schloss." Da ging ich mit meinen Freunden zur Karte und wir schauten uns die Karte an. Wir beschlossen als erstes zum Clown zu gehen. Der Clown war ganz bunt und hatte eine rote Nase. Sein Hemd war blau-gelb gestreift und er hatte sehr lange Schuhe. Er hielt drei bunte Bälle in der Hand und schwang sie immer hin und her. Als er fertig war, hat er uns begrüßt. Irgendwann wurde es Abend und wir mussten zurück. Der König sagte: "Ihr dürft, wenn ihr wollt, mit der Taucherausrüstung  schwimmen und sie anschlioeßend behalten." Da sagten wir natürlich nicht nein. Auf dem Rückweg sahen wir viele Fische und ein Wrack. Als wir im Schullandheim angekommen waren, gab es Abendessen. Das war toll!" (Eric, 3d)

"Ich war auf Spiekeroog und wir haben einen Sandburgenwettbewerb gemacht. Als wir fertig waren, mussten wir alle zusammen kommen und ein Foto machen. Danach sahen wir eine Zauberburg. Die Burg kam immer näher. Da kam ein Prinz raus und sagte: "Hallo, ich heiße Nuuk und wohne hier. Und wie heißt du?" Ich antwortete: "Ich heiße Marten und bin mit der Schule auf Spiekeroog." Ich durfte in die Burg. Alles war aus Gold. Ich fragte: "Wie lange bist du schon auf See?" Nuuk antwortete: Ich bin für immer auf See und meine Frau auch." Ich staunte, als die Frau von Nuuk reinkam. Ich fragte: "Wie heißt du?" Sie antwortete: "Ich heiße Gilda und bin die Prinzessin." Ich wollte runter von dieser Burg. Der Prinz zauberte mich zu meiner Klasse zurück. Als ich wieder bei meiner Klasse war, fragten mich alle: "Wie war es auf der Burg?" Ich antwortete: "Es war super auf der Burg!"" (Marten, 3b)

"Ich war auf Spiekeroog. Dort haben wir einen Sandburgenwettbewerb gemacht. Frau Niehausmeier hat uns von der Burg von Spiekeroog erzählt. Ich war am Wasser und sah eine Flasche. Ich fischte sie heraus und öffnete sie. Im Inneren war ein Zettel. Ich holte ihn heraus. Es war zu lesen: "Hallo, ihr habt so schöne Burgen gebaut, dass ich dich zur Burg von Spiekeroog einlade." Ich fragte, ob ich mit einem Motorboot hinaus auf das Meer dürfte. Ich fuhr raus auf das Meer. Als ich an der Burg angekommen war, band ich das Boot an einem Holzpfeiler fest. Ich ging in die Burg und der Burgherr kam mir entgegen. Er begrüßte mich und führte mich in der Thronsaal. Dort sagte er: "Du hast so eine schöne Burg gebaut, dass ich dich belohnen werde." "Okay", sagte ich. Der Burgherr öffnete einen Schrank und holte eine Schatztruhe heraus. Er öffnete sie und zeigte mir das Gold, Silber, die Juwelen und die Diamanten. Dann verabschiedeten wir uns. Nun fuhr ich mit dem Boot wieder zurück. Dort angekommen, brachte ich die Truhe in das Museum. Dann mussten alle in das Water-Requardt-Heim." (Benjamin, 3b)