Der dritte Jahrgang beschäftigt sich im Deutschunterricht zur Zeit mit dem Thema "Bildergeschichten".

Nach und nach werden hier einige unserer ersten selbst geschriebenen Geschichten veröffentlicht:

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Ein unglaublicher Tag für Mutter Elli

 Jane 1  Jane 2  Jane 3  Jane 4

Am 18. September backt Mutter Elli in ihrer Küche eine Torte für ihre Tochter Jane, weil sie Geburtstag hat. Jane freut sich schon drei Wochen lang. „Endlich kommt Mama“, denkt sie. Ihr kleiner Bruder Jens sitzt neben ihr im Wohnzimmer. Mutter Elli sieht den kleinen Ball nicht, der im Flur liegt. Jane und Jens rufen laut: „Pass auf, der kleine Ball!“ Aber es ist schon zu spät. Elli stolpert über den Ball. Sie versucht, die Torte aufzufangen, aber es geht nicht. Die Torte fällt auf den Boden und Elli fällt genau mit dem Kopf in die Torte hinein. Sie steht auf. „Wem gehört der Ball?“, schreit sie wütend. „Es ist meiner“, gibt Jens kleinlaut zu. „Du solltest ihn doch wegräumen!“, ruft Elli. Jane kichert: „Du siehst aus wie ein Clown! „Wirklich, Jane?“, fragt die Mutter. „Ja! Das ist der beste Geburtstag aller Zeiten!“, jubelt Jane.

Autorin: Jane, Klasse 3b

 

Die versehentliche Dusche

Bild Ole 2 

Es ist ein heißer Sommertag im Juli. Heute poliert Vater Bernd, mit Gartenschlauch und Schwamm, vor dem Haus seinen geliebten Trabbi, weil er völlig verstaubt ist.

Als er gerade einmal die Hälfte geschafft hat, kommt sein Sohn Jan und ruft: „Heb den Schlauch und spritz mich nass!“ Da Bernd nett zu seinen Kindern ist, spritzt er Jan mit dem Schlauch nass. Dieser freut sich sehr und quietscht begeistert: „Das macht riesig Spaß!“

Kurz nachdem er weg ist, kommt seine Schwester Lisa, wie Jan, in Badesachen. Sie hat im Haus Jans Quietschen gehört. Noch während sie auf den Vater zuläuft, ruft sie: „Papa, ich bin dran!“ Sie erwartet, auch nass gespritzt zu werden.

Vater Bernd hebt wieder die Wasserspritze, aber er schaut nicht hin und statt Lisa, trifft er ihre Nachbarin Frau Siemek, die gerade mit vollgepackten Taschen vom Einkaufen zurückkommt. Frau Siemek stößt einen schrillen Ton aus und wird sehr wütend.

Sie reißt Bernd den Schlauch aus der Hand und spritzt ihn nass. Da lachen alle, sogar Bernd und Frau Siemek. Sie sind wieder Freunde.

Autor: Ole, Klasse 3b

Die Vogelscheuche

 Vogelhaus 1  Vogelhaus 2

An einem heißen Samstagmittag möchte es sich Tim für eine Stunde mal auf einem wundervollen Baum gemütlich machen und lesen. Er möchte den Stress mit seinem Vater vergessen und sich vor seinen Geschwistern verstecken, die ihn geärgert haben. Er schnappt sich sein Buch und klettert auf den wundervollsten Baum der Welt. Tim denkt sich: „Puh! War das anstrengend. Aber jetzt habe ich es ja geschafft.“ Tim macht es sich auf seinem Baum bequem und ist völlig vertieft in sein Lieblingsbuch, so dass er gar nicht merkt, wie eine Krähe sich neben ihn setzt. Wie aus dem Nichts fängt die Krähe an zu schreien: „Kräh, kräh!“ Tim schreckt hoch: „Wo kommst du denn plötzlich weg?“ Er kann sich gerade noch festhalten, um nicht vom Baum zu fallen. Das Buch hat leider nicht so viel Glück, es fällt Tim aus der Hand und landet auf dem Kopf des Vaters, der sich in der Zwischenzeit unter dem Baum gesetzt hat, um in Ruhe seine Zeitung zu lesen. „Aua, aua mein Kopf“, wundert sich Tims Vater und sieht hoch. Mit hochrotem Kopf entschuldigt sich Tim aus seinem Versteck heraus: „Entschuldigung, Papa! Hier war auf einmal eine Krähe und ich habe mich so erschreckt. Kommt nicht wieder vor!“ Der Vater erwidert lachen: „Na du bist mit ja eine lustige Vogelscheuche!“ Er reicht ihm das Buch wieder hoch und aller Streit ist vergessen.

Autor: Jannis, Klasse 3c


Das gefährliche Buch

An einem nicht so heißen Tag im Juni liest der Junge Bernd sein Lieblingsbuch „Sams im Glück.“
Er klettert auf einen alten Baum. Auf einmal kläfft der Hund von nebenan.
Bernd erschreckt sich und lässt das Buch fallen. Er schreit: „Mein Buch!“ 
Das Buch fällt auf Papa Jans Kopf.
Er schreit auf: „Au, das tut sehr doll weh!!! Er schimpft: „Bernd, das tat richtig weh!!!“
Bernd entgegnet: „Entschuldigung Papa, das war nicht extra.“ Jan gibt ihm das Buch wieder.
Er hat eine witzige Beule.

Autor: Silas, Klasse 3b

Bild Silas 2 

Gefahr auf der Schlittenfahrt

 Schlitten1  Schlitten2  Schlitten3

 An einem Wintertag im Februar wacht Leon auf und traut seinen Augen kaum. „Es hat geschneit!“ ruft er begeistert. „Mama, Mama, darf ich zum Berg gehen und Schlitten fahren?“, möchte er wissen. Die Mutter erlaubt es und schnell wie der Wind saust Leon zum Berg hinüber. Schon rodelt er in hohem Tempo den Hang hinunter, so schnell, dass ihm seine Mütze vom Kopf fliegt!

 Leon hat riesigen Spaß. Doch plötzlich sieht er einen Schneemann. Aber kaum hat er ihn gesehen. „Bumm!!!“. Er ist in den Schneemann gesaust. „Au“, ruft Leon, "das tat weh." Er ist traurig. Doch hoppla, der Zylinder und der Spazierstock fallen auf seinen Kopf und seinen Arm. Nach dem Schock baut Leon den Schneemann wieder auf.

Autor: Flynn, Klasse 3b